Ah, Glück, dieser schwer fassbare Zustand. Philosophen, Theologen, Psychologen, sogar Ökonomen, haben lange versucht, dies zu definieren, und seit den 1990er Jahren widmet sich ein ganzer Zweig der Psychologie – die positive Psychologie – der Verankerung und Propagierung. Glück ist mehr als nur eine positive Stimmung, es ist ein Zustand des Wohlbefindens, der ein gutes Leben umfasst, d.h. mit Sinn und tiefer Zufriedenheit.

Die Forschung zeigt, dass Glück nicht das Ergebnis eines Sprunges von einer Freude zur nächsten ist; das Erreichen von Glück ist in der Regel mit Zeiten erheblichen Unbehagens verbunden. Geld ist wichtig für das Glück, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Geld kauft Freiheit von der Sorge um die Grundlagen des Lebens – Wohnen, Essen, Kleidung. Genetik, Lebensumstände, Leistungen, Familienstand, soziale Beziehungen, sogar die Nachbarn – all das beeinflusst, wie glücklich Sie sind. Oder sein können.

So wie individuelle Denkweisen und Gefühlsausdrücke. Forscher schätzen, dass viel Glück unter persönlicher Einflussnahme steht. Regelmäßig kleine Freuden (z.B. warme Bäder!) zu genießen, sich in herausfordernde Aktivitäten zu vertiefen, Ziele zu setzen und zu erreichen, enge soziale Bindungen zu pflegen und über sich hinausgehende Ziele zu finden, sind alles Handlungen, die die Lebensfreude steigern.